Sei willkommen!
Alles was du hier liest,
sind Gedanken, die durch meine Sinne zogen wie Wolken am Himmel.
Sie entsprangen dem Moment und wurden hier sozusagen ein wenig "konserviert". Bestenfalls sind sie inspirierend. Aber am Ende sind sie ganz und gar bedeutungslos. Sollten einige Inhalte dennoch Spuren hinterlassen, oder hilfreich erscheinen, dürfen sie gerne geteilt, vergessen und/oder kommentiert werden. :-)
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...dass Menschen mit Down-Syndrom doch eigentlich voll lieb sind und so... und wie es überhaupt sein kann, dass ich sowas wie ein Trauma habe, nur weil mein Bruder, der 1966 (3 Jahre nach mir) auf der Bildfläche erschien... Da müsse ich mich doch eigentlich gesegnet fühlen, so ein wundervolles Downie-Brüderchen zu haben. So kann einfach nur jemand reden, der sich nicht mit einem Downie-Geschwisterchen in den 60er-Jahren ein Zimmer teilen musste. Neulich schaute mich ein Arzt schräg an, weil ich ansatzweise darüber sprach, wie belastend es für mich war, ein Downie-Geschwisterchen zu haben... Er verstand NULL. Ich hab mich mal umgesehen... Es gibt offenbar keinerlei fundierte psychologische Unterstützung für "alte Erwachsene", die ein Behindi-Geschwisterchen hatten oder haben. Es gibt Unterstützung für Kinder und junge Erwachsene... nicht jedoch für Erwachsene, die schon etwas länger "erwachsen" sind. Die müssen offenbar selber irgendwie klar kommen. LEUTE! Ich habe NICHTS gegen meinen Downie-Bruder... JA, ER IST VOLL LIEB! Ich habe höchstens etwas gegen die fehlende Unterstützung in den 60er-Jahren (und offenbar auch heute), für Geschwister von "Downies". Die Geschwister wurden leider häufig übersehen, bzw. übergangen, weil sie ja quasi eh "normal" waren und demzufolge keine Unterstützung brauchten.
...sie kennen mich. Sie denken, sie wissen, wer ich bin. Aber sie kennen mich nicht und sie wissen es nicht. Sie sehen ein winziges Fragment meines Lebens und denken, die ganze Wahrheit zu kennen. Das ist, als würde man einen Eimer Wasser aus dem Ozean schöpfen und dann behaupten, den ganzen Ozean zu kennen und alles über ihn zu wissen. Wenn alles "gut läuft", denken sie, dass ich alles "richtig" mache. Wenn es "nicht gut läuft", denken sie, dass ich "alles falsch" mache. Sie urteilen über mich. Ich kann sie nicht davon abhalten. Aber ich wünschte, sie würden es NICHT tun.
Es ist gerade mal so knapp nach halb 9 abends und ich bin müde, als wäre es bereits nach nach Mitternacht...
Ich lag bereits im Bett, als mich folgende Gedanken nicht schlafen ließen:
Ich würde mir wünschen, dass all meine behandelnden Ärzte, die gleichen Therapien, wie ich gemacht hätten, sowie jahrelange Selbsterforschung etc... pp... Leider scheint dies nicht der Fall zu sein!
Leider!
Und dann verschreiben sie einem irgendwelche Psychopillen, mit denen sie irgendwie in letzter Zeit "ach-so-gute-Erfahrungen" gemacht haben, oder sie wurden von der Pharmaindustrie dafür entlohnt, eben dieses spezielle Mittel zu verordnen.
Und wehe, du spielst da als Patient nicht mit!!! Dann halten sie dich für untherapierbar... für SCHWIERIG, für einen HOFFNUNGSLOSEN Fall. Ich habe es satt, behandelt zu werden, als wär ich irgend 'ne arme Irre, die einfach nur nicht die "richtigen" Pillen nimmt! Gerade heute sagte ein Arzt zu mir, er wünschte, er hätte den Befund meiner Wirbelsäule... Er wollte damit quasi sagen, dass sein eigener Befund schlechter sei und er sich aber trotzdem nicht so "anstellt", wie ich... oder so... Ich sagte, dass ich mit ihm tauschen würde, wenn er stattdessen meine Schmerzen übernimmt! ... Ich habe erneut diesen elenden Schmerzfragebogen ausgefüllt, der mir nichts als Qualen bereitet. Ich habe, wie gewünscht, alle meine Befunde chronologisch sortiert und zum heutigen Termin mitgenommen, mit dem Ergebnis, dass der Arzt nicht einen einzigen Blick drauf warf!!! Und er stellte mir zudem einen fehlerhaften Arztbericht aus. Mein Vertrauen in die Ärzteschaft ist nach all den Jahren nun leider endgültig den Bach runter. :(
Wundervoll, wie subtil die Körpersprache der Hunde ist!!! Nur ein ganz kleiner kaum sichtbarer Schritt entscheidet darüber, wer die Leckerlis bekommt! Und man übersieht fast, dass der Hund im Vordergrund etwa bei Sekunde 8 minimal den Blick abwendet. Kurz darauf macht das Gegenüber einen ganz kleinen Schritt nach vorn. Mit nur einer Pfote. Und bei etwa 1:30 legt sich der "Gewinner" hin und *HUCH* ... da liegen ja zufällig Leckerlis herum... Na sowas! *MAMPF* ;-))) <3
Mir gefällt, was Ronald D. Laing, der Begründer der Anti-Psychiatrie, über Therapien gesagt hat. Eher sah er die Therapie als Möglichkeit, aus unserem "Gefängnis" auszubrechen, einfach aufzustehen und die "Zelle" zu verlassen, weil die Tür ohnehin immer offen steht. Die gängigen Therapien leiten einen meist dazu an, in einem schier endlosen Prozess, seine Vergangenheit zu erforschen, seine Zelle komfortabler zu gestalten, aber eben nicht raus zu gehen, sondern in der Zelle sitzen zu bleiben und endlos zu überlegen, wer einen warum da rein gesteckt hat. Er betrachtete es als sinnlos, in einer Zelle mit offener Tür zu sitzen und nicht einfach raus zu gehen.