Mittwoch, 22. Oktober 2014

Wasser steht nicht auf Heavy Metal

Nachdem ich kürzlich gesundheitlich etwas angeschlagen war, habe ich mich wiedermal ein bisschen mit der Heilwirkung von Klängen beschäftigt.
Unter anderem habe ich gelesen, dass das Hören von harmonischer Musik Stresshormone reduzieren und Glückshormone freisetzen soll, was sich ja bestimmt auch förderlich auf den Heilungsprozess auswirken dürfte.
Es gibt auch Untersuchungen die zeigen, dass die Kristalle im Wasser schöne und harmonische Formen bilden, wenn man ihm z.B. Musik von Mozart oder Beethoven vorspielt. Bei Heavy Metal hingegen bilden sich hässliche und chaotische Formen. Schau an!
Wasser steht also nicht auf Heavy Metal.
Wenn man jetzt bedenkt, dass wir zu 80% aus Wasser bestehen... 
Mittlerweile verjagt mich Heavy Metal sowieso total.
Außerdem möchte ich keine hässlichen und chaotischen Wasserkristalle im Körper haben! ;-)

Eine besonders wohltuende Wirkung stelle ich fest bei
Mozarts Sinfonien und den ruhigen Stücken von Beethoven.

Und wenn das nix hilft, kann ich´s ja immer noch mit dem
"Körperzellenrock" versuchen:

"Jede Zelle meines Körpers ist glücklich,
jede Körperzelle fühlt sich wohl,
Jede Zelle meines Körpers ist glücklich,
jede Körperzelle fühlt sich wohl,
jede Zelle, an jeder Stelle, jede Zelle ist voll gut drauf!!
jede Zelle, an jeder Stelle, jede Zelle ist voll gut drauf!!"

In diesem Sinne! ;-)))



© Text und Bild von Petra Illenseer

Samstag, 4. Oktober 2014

Leben im "Hier & Jetzt"?

Es wird ja immer gesagt,
man solle im "Hier und Jetzt" leben.

Und dann gibt es da welche, die sich fürchterlich anstrengen im Jetzt zu leben, im Moment zu sein und sie kleben sich vielleicht auch noch kleine Post-it´s an strategisch wichtige Stellen in ihrer Wohnung, die sie dran erinnern sollen: LEBE IM HIER UND JETZT!

Jetzt hab ich mich ja schon vor einiger Zeit gefragt, was das eigentlich soll. Ich mein: Wie bitteschön kann man denn überhaupt außerhalb des Hier und Jetzt leben???

Das geht doch gar nicht!
Findet nicht immer alles HIER und JETZT statt? Da müssen wir uns doch gar nicht dran erinnern. Das wäre ja in etwa so, als würden wir uns dran erinnern müssen, dass wir atmen, oder dass wir leben. Oder dass die Sonne morgens auf- und abends untergeht. 

Schau dich um:
Es gibt nur DIES HIER.
Vergangenheit gibt´s nur in Gedanken.
Zukunft auch.
Übrig bleibt:

 - DAS -

- HIER -
- JETZT -

Und weißt du, was noch krasser ist?
Letzte Nacht wurde ich auf einmal wach und folgte dem Ruf der Natur.
Und als ich so im Halbschlaf in der Dunkelheit durch die Wohnung schlich, kam folgende Erkenntnis zu mir: 

Es gibt nicht mal das JETZT, denn sobald ich an das JETZT denke, ist es ja schon wieder vorbei. 
Also ist alles einfach ein einziges Fließen. Der Moment, den du JETZT gerade erlebst ist JETZT schon wieder vorbei.
Krass oder? 
Leben im MOMENT geht also gar nicht, denn man kann den Moment ja nicht anhalten oder einfrieren, um ihn zu erleben.

Insofern:

LET IT FLOW! 


(Was anderes bleibt dir eh nicht übrig!)

:-) 



© Text und Bild von Petra Illenseer