Mittwoch, 11. November 2020

Ich geh...


*sing*

 ...mit meiner Laterne 

und meine Laterne mit mir. 

Dort oben leuchten die Sterne

und unten leuchten wir.

Das Licht geht aus, 

ich geh'  nach Haus

rabimmel rabammel rabumm

Das Licht geht aus, ich geh nach Haus...

...rabimmel rabammel rabumm...


*sing_ende*


...bumm... bumm... 

ACH WIE SÜÜÜß, DIE LIEBEN KLEINEN. 


© Der Laternen-Text ist ganz sicher nicht von mir, das Bild hingegen schon! 



Montag, 9. November 2020

Der November...

 ...macht sein November-Ding! 

Blätter weg.

Nebel da. 

Temperaturen sinken. 
Weniger Sonnenstunden. 
Früh dunkel. 
Früh müde. 

Es is', wie es sein soll... Wie es wohl jedes Jahr so is. Und immer wieder glaubt man im Sommer nicht, dass sich das ganze grüne Blätterzeug im Herbst tatsächlich verfärbt und von den Bäumen fällt. 
Und doch TUT es das! Jahr für Jahr. 

Danke. 











© Text und Bild: Petra Illenseer










Freitag, 30. Oktober 2020

Die Echse spielt die Coronakrise mit Enten nach


Einfach zuuu GENIAL!!! 
Muss es mir immer wieder anschauen, weil es einfach zu gut is...

....ich bin´s... ich bin´s... 6 Milliarden andere Viren... darf ich auch mitmachen? 
Corona: neee...hau ab, das is MEINE SHOW!!!

...Ihr seid doch alle KRANK... Neee testpositiv! ...Versteh ich nicht... 

'Ne Omi 'Ne Omi 'Ne Omi!!!.. 'Ne Risikogruppe!!!... NICH ATMEN...NICH ATMEN!!!

*LACH*

IMPFSTOFF da... Hat nur ein Auge... naja... bisschen Nebenwirkungen sind immer. ;-) 
Corona zu Impfstoff: *mutier mutier... nich funktionier* 

Die "Tod-Ente": ...Viel zu tun, viel zu tun... 
Zweite Welle...Hier is die ECHSE... euer ERLÖSER... GEEELLLÖSCHT 
...wir werden alle von einer riesigen Echse gesteuert: GEEELLLÖSCHT! 
;-D


...Bitte teilen teilen teilen teilen teilen teilen teilen teilen teilen teilen...

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Gedanken sind wie Wolken: Jedes Blatt...

Gedanken sind wie Wolken: Jedes Blatt...: ...fällt nur EIN EINZIGES MAL. Gestern saß ich wieder auf einer Parkbank und betrachtete die herabfallenden Herbstblätter. Ein Anblick, den ...

Freitag, 28. August 2020

DER WEG...

 ...des geringsten Widerstands

ist nur am Anfang asphaltiert. 


(Keine Ahnung, wer das mal gesagt oder geschrieben hat... Irgendwie hat er damit einfach verdammt recht!!!)

Samstag, 11. Juli 2020

Wieviel...

...Leid allein dadurch entsteht, dass Menschen in meinem Alter immer denken, sie müssten noch so sein, wie vor 20 bis 30 Jahren. 
Die Haut muss noch so glatt sein, die Cellulitis sollte nicht sichtbar sein, die Leistungsfähigkeit hoch usw... usf... 
Alles andere sei so ne Art Irrtum oder Schwäche... 

LEUTE!!! Wacht auf!!!

Es ist kein besonderer Verdienst, alt zu werden!
Hattest du die Wahl geboren zu werden?
Egal, wieviele Beauty-Docs ihr aufsucht... am Ende werdet ihr verrotten... Wie alle anderen auch! (Bis auf die Plastik-Implantate... die werden etwas länger halten... aber das werdet ihr nicht merken. Versprochen!)

Wenn du verstehst, sind die Dinge, wie sie sind.
Wenn du nicht verstehst, sind die Dinge, wie sie sind. 


© Text: Petra Illenseer

Montag, 1. Juni 2020

Von wegen "Rabeneltern"

Das muss ich jetz kurz erzählen... 

Wollte heute in der Borstei einfach nur friedlich auf einer Bank sitzen und das schöne Wetter genießen... Da fiel mir schon beim Betreten des kleinen Parks auf, dass sich 2 Raben ziemlich lautstark aufregten. Je näher ich kam, umso aggressiver wurde das Krähen. Ich beobachtete 2 Raben, wie sie sehr laut und aufgeregt in den Ästen herumkrähten und bezog das erstmal überhaupt nicht auf mich. Erst als sie mich konkret anflogen und ich wiederholt ihren Flügelschlag direkt neben meinem Ohr wahr nahm, wurde mir klar, dass die MICH meinen... Und da wurde mir echt anders. Sie vertrieben mich recht eindrucksvoll aus dem kleinen Park und ich machte mich unspektakulär aber zielstrebig vom Acker. Dann beruhigte sich die Lage. Sie wollten mir nicht weh tun, aber sie zeigten deutlich, dass ich ihnen zu nahe kam. 

Durch meine Hundetrainer-Ausbildung weiß ich, dass Tiere nicht drauf stehen, wenn man sich aggressiv ihnen gegenüber verhält. Also DE-ESKALATION! Unauffälliger Rückzug. 
Ich sag euch: Das is kein Spaß, von "Rabeneltern" attackiert zu werden und ich war echt erschrocken darüber, zumal ich nicht wusste, was da abgeht. Ich mein', Raben greifen nicht einfach an, weil sie´s cool finden oder weil ihnen grad langweilig is. Da fand ich heraus, dass Raben so ihre Jungen verteidigen. Sie schützen sie, sobald sie eine Gefahr wittern. Und ich war in dem Moment offenbar unwissentlich zu nah an ihren Jungen. 

Wie toll, dass sie ihre Kleinen so sehr beschützen und verteidigen. 

Der Begriff "Rabeneltern" wird völlig missverstanden! 

© Text: Petra Illenseer


Samstag, 23. Mai 2020

Sonnensysteme und winzige Vögelchen

Die Kraft, die ganze Sonnensysteme hervor bringt, 
bringt uns auch winzig kleine Vögelchen im Frühjahr. 

<3 

Nicht "mein" Gedanke. Hab ich mal irgendwo gelesen und es für WAHR befunden. 


Donnerstag, 16. April 2020

Die SAGEN ja nix!

Vor knapp 3 Jahrzehnten hatte ich eine liebe alte Dame über mir wohnen. Sie redete ab und an mit den Tauben... Mein damals sehr kleiner Sohn, hat sich das eine ganze Zeit lang am Fenster mit angehört und irgendwann platzte es aus ihm heraus: 

"DIE SAAAGEN DOCH NIX!"


:-) 

Wie recht er hatte!

Sie sagen auch heut noch nix. Aber jetzt, fast 3 Jahrzehnte später, bin ICH offenbar die "liebe alte Dame", die mit den Tauben spricht. Und sie sagen immer noch nix. Aber ich "erklär" ihnen, dass sie hier unerwünscht sind, weil es leider Taubenhasser in der Wohnanlage gibt. 



















© Text und Bild: Petra Illenseer

Mittwoch, 8. April 2020

Sobald

"Sobald ich versuche, so zu sein, wie die anderen mich wollen, fliegt mir alles um die Ohren." 

(Zitat v. Jimmy McGill in "Better Call Saul")

Samstag, 7. März 2020

Wüste

Mein Befinden?
Eine endlose Wüste aus Verzweiflung und Schmerz.

Wenn es mir so richtig beschissen geht, könnte ich die ganze Welt zerstören... Die Toleranz sinkt gegen Null. 
Aber ich tu, als wäre alles halbwegs in Ordnung. 

Die bewährten Bewältigungsstrategien greifen allerdings nicht mehr.
Medikamente und Therapien helfen nicht.
Für den konditionierten Verstand ist das die reinste Beleidigung. 

Der plappert unaufhörlich und behauptet ständig, Recht zu haben... 

Seitdem erkannt wurde, dass dieses vielgepriesene "Ich" nichts weiter, als einer von unzähligen Gedanken ist, bin ich schlimmer dran als je zuvor. Dieses "Phantom" meldete sich zurück, behauptete seinen Platz am Steuerrad vehementer als "zuvor". Alte Schmerzen meldeten sich zurück... mit voller Wucht.

Der Versuch, diesem "relativen" Leben einen Sinn zu geben, ist das schmerzhafteste, was es gibt. 

Und die Angehörigen... und die sogenannten "engen Freunde"... die sind  plötzlich auf rätselhafte Weise unsichtbar, sobald´s an's Eingemachte geht. 
Man will ihnen vor allem die nicht die ganze Wahrheit erzählen, um sie zu schonen. Und am Ende haben sie alle ihre "eigenen Probleme". 

Stammtisch-Weisheiten helfen da auch nicht! 
Sie wollen, dass ich wieder "auf Spur komme". Sie meinen es gut. Dabei war es genau dieses "auf Spur sein", das mich in die Krise brachte. 

© Text und Bild: Petra Illenseer

Samstag, 29. Februar 2020

Jetz' musste ich das schon wieder hören...

...dass Menschen mit Down-Syndrom doch eigentlich voll lieb sind und so... und wie es überhaupt sein kann, dass ich sowas wie ein Trauma habe, nur weil mein Bruder, der 1966
(3 Jahre nach mir) auf der Bildfläche erschien... Da müsse ich mich doch eigentlich gesegnet fühlen, so ein wundervolles Downie-Brüderchen zu haben.
So kann einfach nur jemand reden, der sich nicht mit einem Downie-Geschwisterchen in den 60er-Jahren ein Zimmer teilen musste.  


Neulich schaute mich ein Arzt schräg an, weil ich ansatzweise darüber sprach, wie belastend es für mich war, ein Downie-Geschwisterchen zu haben... Er verstand NULL.
Ich hab mich mal umgesehen... Es gibt offenbar keinerlei fundierte psychologische Unterstützung für "alte Erwachsene", die ein Behindi-Geschwisterchen hatten oder haben. Es gibt Unterstützung für Kinder und junge Erwachsene... nicht jedoch für Erwachsene, die schon etwas länger "erwachsen" sind. Die müssen offenbar selber irgendwie klar kommen. 

LEUTE! Ich habe NICHTS gegen meinen Downie-Bruder...
JA, ER IST VOLL LIEB!

Ich habe höchstens etwas gegen die fehlende Unterstützung in den 60er-Jahren (und offenbar auch heute), für Geschwister von "Downies". Die Geschwister wurden leider häufig übersehen, bzw. übergangen, weil sie ja quasi eh "normal" waren und demzufolge keine Unterstützung brauchten.

Nicht mal heute finde ich eine adäquate "Selbsthilfegruppe" zu diesem Thema. Da scheint immer noch so eine Art Tabu zu bestehen und man will ja auch die Eltern nicht zusätzlich belasten und so... 


Ich hab ein gestörtes Verhältnis zu Downies... Aber ja... Sie sind totaaal liiieb! 

© Text und Bild: Petra Illenseer

Dienstag, 18. Februar 2020

Untröstlich und ratlos

Letzte Nacht lag ich wiedermal von ca. 3 bis 6 Uhr wach... 
Untröstlich und ratlos, wie man von 800,- € und ein paar Zerquetschten im Monat leben soll. Miete, Stadtwerke, Handy, Internet, Medikamente, Kleidung, Essen, Putz- und Hygieneartikel... Wie soll das gehen? Ich bin ja nicht mit Absicht arbeitslos und chronisch krank und ich bin auch keine 20 mehr. Ich bin fast 57 und frage mich ernsthaft, warum ich als chronisch schmerzkranke Person auch noch "bestraft" werde, indem ich nur noch ganz wenig Geld bekomme. Und ich muss mich trotz der Erkrankung um alles selbst kümmern. Haushalt, Bürokratie etc...
Ich lebe sowieso schon recht bescheiden, kein Auto mehr, keine Urlaube, kein Kino, keine Konzerte, kein "wie-auch-immer-Luxus"...
Zum Leben zu wenig, zum Streben zu viel. 


© Text: Petra Illenseer

Mittwoch, 22. Januar 2020

Sie denken...


...sie kennen mich.

Sie denken, sie wissen, wer ich bin. 

Aber sie kennen mich nicht und sie wissen es nicht. 

Sie sehen ein winziges Fragment meines Lebens und denken, die ganze Wahrheit zu kennen. 
Das ist, als würde man einen Eimer Wasser aus dem Ozean schöpfen und dann behaupten, den ganzen Ozean zu kennen und alles über ihn zu wissen. 

Wenn alles "gut läuft", denken sie, dass ich alles "richtig" mache.
Wenn es "nicht gut läuft", denken sie, dass ich "alles falsch" mache. 


Sie urteilen über mich. 
Ich kann sie nicht davon abhalten. 
Aber ich wünschte, sie würden es NICHT tun. 

© Text und Bild: Petra Illenseer

Donnerstag, 9. Januar 2020

Wunschdenken

Es ist gerade mal so knapp nach halb 9 abends und ich bin müde, als wäre es bereits nach nach Mitternacht... 

Ich lag bereits im Bett, als mich folgende Gedanken nicht schlafen ließen: 

Ich würde mir wünschen, dass all meine behandelnden Ärzte, die gleichen Therapien, wie ich gemacht hätten, sowie jahrelange Selbsterforschung etc... pp... 


Leider scheint dies nicht der Fall zu sein! 

Leider! 

Und dann verschreiben sie einem irgendwelche Psychopillen, mit denen sie irgendwie in letzter Zeit "ach-so-gute-Erfahrungen" gemacht haben, oder sie wurden von der Pharmaindustrie dafür entlohnt, eben dieses spezielle Mittel zu verordnen. 

Und wehe, du spielst da als Patient nicht mit!!! Dann halten sie dich für untherapierbar... für SCHWIERIG, für einen HOFFNUNGSLOSEN Fall. 

Ich habe es satt, behandelt zu werden, als wär ich irgend 'ne arme Irre, die einfach nur nicht die "richtigen" Pillen nimmt!

Gerade heute sagte ein Arzt zu mir, er wünschte, er hätte den Befund meiner Wirbelsäule... Er wollte damit quasi sagen, dass sein eigener Befund schlechter sei und er sich aber trotzdem nicht so "anstellt", wie ich... oder so...
Ich sagte, dass ich mit ihm tauschen würde, wenn er stattdessen meine Schmerzen übernimmt! ... 


Ich habe erneut diesen elenden Schmerzfragebogen ausgefüllt, der mir nichts als Qualen bereitet. Ich habe, wie gewünscht, alle meine Befunde chronologisch sortiert und zum heutigen Termin mitgenommen, mit dem Ergebnis, dass der Arzt nicht einen einzigen Blick drauf warf!!! Und er stellte mir zudem einen fehlerhaften Arztbericht aus.

Mein Vertrauen in die Ärzteschaft ist nach all den Jahren nun leider endgültig den Bach runter. :(




















© Text und Bild: Petra Illenseer